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	<title>admin, Autor bei Hörplus</title>
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	<title>admin, Autor bei Hörplus</title>
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		<title>Hörgeräte auf der IFA in Berlin</title>
		<link>https://hoerplus.de/hoergeraete-auf-der-ifa-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 10:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Internationale Funkausstellung (IFA) unter dem Berliner Funkturm ist eine der ältesten Industriemessen Deutschlands, die jährlich im Sommer in den Messehallen stattfindet. Dort werden die neuesten Produkte und Entwicklungen aus den Bereichen Unterhaltungs- und teilweise auch Gebrauchselektronik vorgestellt. Auch in diesem Jahr wurde den Besuchern wieder einiges geboten. Hörgeräte würde man nicht unbedingt auf solch [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image alignright"><img decoding="async" src="https://www.hoerplus.de/blog/wp-content/uploads/2016/09/IFA_Logo_img1.png" alt="" class="wp-image-1555"/></figure>



<p>Die Internationale Funkausstellung (IFA) unter dem Berliner Funkturm ist eine der ältesten Industriemessen Deutschlands, die jährlich im Sommer in den Messehallen stattfindet. Dort werden die neuesten Produkte und Entwicklungen aus den Bereichen Unterhaltungs- und teilweise auch Gebrauchselektronik vorgestellt. Auch in diesem Jahr wurde den Besuchern wieder einiges geboten.</p>



<p>Hörgeräte würde man nicht unbedingt auf solch einer Messe erwarten, aber die fortschreitende Vernetzung vieler Produkte macht auch bei den Hörgeräten keine Ausnahme. Wobei wir hier besser von Hörsystemen oder Hörcomputern sprechen sollten.</p>



<p>Bereits zum dritten Mal in Folge zeigte ReSound seine neueste Entwicklung, dieses Mal der Nachfolger des Linx, das Linx ².</p>



<p>Es lässt sich mit dem iPhone und sogar mit der Apple Watch verbinden, und beinhaltet eine APP-basierte Fernbedienung. Damit ist es sogar möglich, ortsbezogen via GPS eine spezielle Klang- und Lautstärkeeinstellung abzuspeichern. Diese „Made for iPhone“-Verbindungsmöglichkeiten brachte dem LiNX bereits in den letzten beiden Jahren eine große Resonanz in TV und Presse. Teilweise funktioniert dies auch mit aktuellen Android-Handys, wie z.B. dem Galaxy S7 und S7 Edge.</p>



<p>Andere Hersteller ziehen nun nach und bieten auch Hörsysteme mit Bluetooth Low-Energy-Technik an. Damit ist es möglich, Musik oder Fernsehen über die Hörsysteme zu hören. Beim Autofahren ist es eine perfekte Freisprecheinrichtung und via App kann man viele Feinheiten regulieren. Für Tinnitusbetroffene gibt es spezielle Hörprogramme, um vom eigenen Ohrgeräusch abzulenken.</p>



<p>Diese Technik gibt es unter anderem im Oticon OPN und dem Starkey Halo. Alle anderen Hersteller benötigen ein Zwischengerät, einen „Streamer“. Eine direkte Signalübertragung ist dort noch nicht möglich. APP-basierte Fernbedienungen gibt es mittlerweile von nahezu jedem Hersteller. In der Zukunft wird es deutlich mehr vernetzte Hörsysteme geben. Auf dem Hörgeräteakustikerkongress im Oktober werden hier bestimmt einige Neuheiten vorgestellt.</p>



<p>Ihre <a href="https://www.hoerplus.de/experten-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HörPlus+ Hörgeräteakustiker</a> zeigen Ihnen gerne die neueste Technik und beraten Sie gerne.</p>
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		<title>Die Otoplastik – welche Materialien und Formen gibt es?</title>
		<link>https://hoerplus.de/die-otoplastik-welche-materialien-und-formen-gibt-es/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 10:34:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hörgeräte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ohrpassstück, der Fachbegriff lautet „Otoplastik“ ist ein maßgefertigter Einsatz, um den Schall von einem Hinter-dem-Ohr-Hörgerät zum Trommelfell zu leiten. Eine Otoplastik hat mehrere Funktionen: Sie vor allen Dingen das Hörgerät am Ohr befestigen, und zwar auf komfortable und angenehme Weise. Außerdem soll die Otoplastik den Gehörgang soweit abdichten, dass der verstärkte Schall vom Hörgerät [&#8230;]</p>
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<p>Das Ohrpassstück, der Fachbegriff lautet „Otoplastik“ ist ein maßgefertigter Einsatz, um den Schall von einem Hinter-dem-Ohr-Hörgerät zum Trommelfell zu leiten. Eine Otoplastik hat mehrere Funktionen: Sie vor allen Dingen das Hörgerät am Ohr befestigen, und zwar auf komfortable und angenehme Weise. Außerdem soll die Otoplastik den Gehörgang soweit abdichten, dass der verstärkte Schall vom Hörgerät auch wirklich am Trommelfell ankommt und nicht wieder nach außen entweicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fest oder weich – welches ist das richtige Material?</h2>



<p>Man unterscheidet zwischen harten, weichen und hart-weichen Materialien.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Harte Materialien können z.B. Acryl und Lichtpolymerisate sein. Sie sind am meisten verbreitet, denn sie lassen sich leicht einsetzen, sind sehr robust und lassen sich leicht reinigen.Ihre Oberfläche ist sehr glatt und angenehm.</li>



<li>Weiche Materialien sind meistens aus Silikon, es gibt sie in unterschiedlichen Härtegraden. Weiche Materialien haben den Vorteil, dass sie flexibel sind und sich der Gehörgangsform gut anpassen. Sie lassen sich aufgrund des Radiergummi-Effektes aber oft nicht ganz so leicht einsetzen, aber mit etwas Creme ist das trotzdem kein Problem. Weiche Materialien sind nicht so lange haltbar. Sie verfärben sich durch das Ohrenschmalz, das wir im Gehörgang haben. Kunden mit extralauten Power-Hörgeräten profitieren besonders von weichen Otoplastiken, denn diese sorgen für eine rundum gute Abdichtung. So wird das lästige Rückkopplungs-Pfeifen verhindert. Sie wissen noch gar nicht, wie Ihr Hörverlust aussieht? Dann <a href="https://www.hoerplus.de/infopaket/">bestellen Sie sich am besten unsere Hörtest-CD</a>. Die CD ist gratis, und Sie können ganz bequem zuhause herausfinden, wie es um Ihr Gehör bestellt ist. Aber auch die kleinen Hörgeräte mit externem Lautsprecher tragen sich mit einer weichen, kaum sichtbaren Mini-Otoplastik außerordentlich bequem.</li>



<li>Hart-weiche-Materialien bestehen meist aus thermoplastischen Kunststoffen wie Polyurethan. Diese Materialien sind bei Raumtemperatur relativ hart und werden bei Körpertemperatur weich. Sie lassen sich also zunächst leicht einsetzen, und sobald sie die Körpertemperatur angenommen haben, schmiegen sie sich an die Gehörgangsform an. Hart-weiche Otoplastiken sind etwas haltbarer als die weichen Silikone, verfärben sich aber auch nach einer gewissen Tragedauer. Und sie haben noch eine ganz besondere Eigenschaft: Durch ihre poröse Struktur können sie bis zu einem gewissen Grad Feuchtigkeit aufnehmen und so aus dem Ohr hinaus transportieren. Das sorgt für ein angenehmes Klima im Gehörgang.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lange hält die Otoplastik?</h2>



<p>Da eine Otoplastik jeden Tag viele Stunden im Ohr getragen wird und somit auf Dauer auch vielen Bakterien einen Nährboden bietet, sollte sie nach spätestens nach 2-3 Jahren ausgetauscht werden. Das Ohr ist eines der wenigen Organe, das sich ein Leben lang verändert. Auch deswegen kann es gut sein, dass nach 2-3 Jahren der Sitz nicht mehr optimal ist. In Wachstumsphasen bei Kindern oder auch bei starken Gewichtsveränderungen kann eine häufigere Erneuerung sehr sinnvoll sein.</p>



<p>Benötigen Sie eine neue Otoplastik für Ihr Hörgerät? Oder interessieren Sie sich für unsere Profi-Tipps zur Pflege und Reinigung der Ohrpassstücke? Fragen Sie uns, die hörPlus+ Profis freuen sich auf Ihre Anfrage:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Formen gibt es?</h2>



<p>Die Auswahl an Formen ist groß. Es gibt klassische Formen wie z.B. die Schalen-, Ring-, Spangen- und Stöpselform. Es gibt aber mittlerweile auch viele Spezial-Otoplastiken wie z.B. dünnwandige Folien-Otoplastiken, winzig kleine Spezialotoplastiken für RIC-Geräte, also <a href="http://www.hoerplus.de/hoergeraete/">Hörgeräte mit ausgelagertem Hörer</a>, Versionen mit und ohne Abstützung, unterschiedliche Farben und unterschiedliche Beschichtungen: Verglasung, Nano-Beschichtung oder Variotherm-Lack.</p>



<p>Jetzt fragen Sie sich vielleicht: „Welche Otoplastik ist die richtige für mich?“ Die Antwort haben unsere hörPlus+ Experten. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns zu Ihren Fragen zum Thema Otoplastik:</p>



<p>Die richtige Wahl treffen wir, nachdem wir Ihre Ohranatomie und Ihren Hörbedarf angeschaut haben. Natürlich können Sie sich darauf verlassen, dass wir kosmetische Ansprüche im Auge behalten und jede Otoplastik so unauffällig wie möglich herstellen.</p>
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		<item>
		<title>Der „TATORT-Effekt“</title>
		<link>https://hoerplus.de/der-tatort-effekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2016 11:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der TATORT-Krimi am Sonntag Abend ist ein Fernseh-Dauerbrenner, über den man sich gerne unterhält und der nicht nur wegen seines Inhaltes, seiner Schauspieler oder seines Spannungsfaktors jede Menge Gesprächsstoff liefert. Nicht selten sorgt aber auch die schlechte Verständlichkeit für Irritation und Verärgerung. Und es sind dabei nicht nur ältere Menschen, denen insbesondere der „TATORT“ wegen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der TATORT-Krimi am Sonntag Abend ist ein Fernseh-Dauerbrenner, über den man sich gerne unterhält und der nicht nur wegen seines Inhaltes, seiner Schauspieler oder seines Spannungsfaktors jede Menge Gesprächsstoff liefert.</p>



<p>Nicht selten sorgt aber auch die schlechte Verständlichkeit für Irritation und Verärgerung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img decoding="async" src="https://www.hoerplus.de/blog/wp-content/uploads/2016/02/TV-tatort.jpg" alt="Der Tatort sorgt für Irritationen" class="wp-image-1436"/></figure>



<p>Und es sind dabei nicht nur ältere Menschen, denen insbesondere der „TATORT“ wegen seiner mangelnden Sprachdeutlichkeit zum Problem wird, während Nachrichtensprecher oder Dokumentationen einwandfrei verständlich sind.</p>



<p>Aus der Sicht des Hörakustikers gibt es dafür mehrere Gründe, die zu diesem Effekt führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Unabhängig von Alter und einer möglicher Hörbeeinträchtigung:</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>&nbsp;Die Dramaturgie Oft geht Sprache in allzu lautem Umgebungsgeräusch, musikalischer Untermalung oder in der Hektik des Geschehens regelrecht unter.</li>



<li>Eine suboptimale Tonaufnahme Anders als im Tonstudio sprechen die Schauspieler meist nicht direkt ins Mikrofon, sondern das Mikrofon hängt in größerer Entfernung und nimmt Sprache nicht so deutlich auf.</li>



<li>Die scheinbar mangelhafte Sprachausbildung diverser TATORT-Schauspieler Zumindest teilweise kann ein Defizit in der Verständlichkeit auch an einer unzureichenden Artikulation oder einem mangelnden Sprechbemühen sein.<br>Die Forderung nach Untertiteln beispielsweise bei Til Schweiger-Tatorten ist durchaus ernst gemeint.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Weitere Gründe für eine unzureichende Verständlichkeit:</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Sprachfilterung Bereits im leicht fortgeschrittenen Alter nimmt oftmals die Fähigkeit ab, einen bestimmten Sprecher aus einem Sprachengewirr oder in Störgeräuschumgebung herauszuhören. Dieser so genannte Cocktail-Party-Effekt ist insbesondere der Gehirnleistung zugeordnet und führt unabhängig von einer Hörminderung zu einer erhöhten Anstrengung beim Verstehen.</li>



<li>Die Sprechgeschwindigkeit Ebenfalls dem Gehirn zugeordnet werden kann eine im Laufe des Lebens zunehmende Schwierigkeit, schnell gesprochener Sprache oder hektischen Dialogen zu folgen.</li>



<li>Die Hörminderung Bereits eine geringe, kaum wahrnehmbare Hörminderung besonders im Hochton-Hörbereich sorgt für einen undeutlichen Höreindruck. Sprache klingt nuschelig und unscharf. Oft bleibt dabei das eigene Hördefizit unerkannt und gerne wird der Schauspieler für das schlechte Verstehen verantwortlich gemacht.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p>Die häufig bemängelte schlechte Deutlichkeit beim Anschauen von TATORT-Krimis kann eine Vielzahl von Gründen haben. Einige sind hausgemacht, einige technisch bedingt, andere von den Schauspielern anhängig.</p>



<p>Ein vielleicht gar nicht so bewusst wahrgenommener Faktor kann aber tatsächlich auch eine beginnende oder bereits fortgeschrittene Hörminderung sein. Ein unverständlicher TATORT kann somit auch ein Indiz für ein nachlassendes Gehör sein.<br>Wer also ausschließen möchte, dass ein schlecht verstandener TATORT-Krimi womöglich am eigenen Gehör liegt, kann sein Hörvermögen beim <a href="https://www.hoerplus.de/experten-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hörPlus+ Akustiker</a> prüfen lassen und gerne auch im Zweifelsfall ein Hörsystem für einen TATORT ausleihen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schall wird nicht nur von Ohren zur Verarbeitung von Informationen genutzt</title>
		<link>https://hoerplus.de/schall-wird-nicht-nur-von-ohren-zur-verarbeitung-von-informationen-genutzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 13:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gehör]]></category>
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		<category><![CDATA[hörPlus+]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oder auch: Wie moderne Hörgeräte altbekannte Technik neu aufleben lassen. Das Ohr nimmt ständig, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Informationen in Form von Schallwellen in der Luft auf und gibt sie als elektrische Impulse an das Gehirn zur Verarbeitung weiter. Unser Gehirn kann anhand der Intensität und der unterschiedlichsten Frequenzlagen der elektrischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Oder auch: Wie moderne Hörgeräte altbekannte Technik neu aufleben lassen.</h2>



<p>Das Ohr nimmt ständig, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Informationen in Form von Schallwellen in der Luft auf und gibt sie als elektrische Impulse an das Gehirn zur Verarbeitung weiter. Unser Gehirn kann anhand der Intensität und der unterschiedlichsten Frequenzlagen der elektrischen Impulse die unterschiedlichsten Geräusche erkennen.</p>



<p>Ob es nun ein Knallen der Tür war, das Ticken einer Uhr, die Gespräche am Nachbartisch in einem lauten Restaurant oder ob es ein Musikstück im Radio war. All diese Informationen werden innerhalb von wenigen Sekunden vom Gehirn verarbeitet und zusätzlich in „wichtige und unwichtige“ Geräusche unterteilt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber was hat das nun konkret mit der Technik der Hörgeräte zu tun?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright"><img decoding="async" src="https://www.hoerplus.de/blog/wp-content/uploads/2015/04/siemens-smartphone-app.jpg" alt="Siemens Hörgeräte: praktisch fernbedienbar per Smartphone-App" class="wp-image-1137"/></figure>



<p>Es gab schon Mitte der 50er Jahre eine Fernbedienung, die den Fernseher anhand von Ultraschalltechnik steuern konnte. Die Ultraschallwellen des Gerätes wurden dadurch erzeugt, dass ein kleines Hämmerchen – ähnlich wie beim Klavier – auf einen Stab schlug. Durch dieses Prinzip konnte die Fernbedienung komplett ohne Batterien laufen.</p>



<p>Zu diesem Zeitpunkt konnte natürlich auch jedes andere, annähernd gleiche Geräusch wie z.B. das kräftige Schütteln eines Schlüsselbundes zu ungewolltem Umschalten des Senders am Fernseher führen. Damit hat sich der Ein oder Andere sicherlich auch einen Scherz erlaubt. Die Ultraschalltechnik wurde dann durch Infrarot und Funk abgelöst.</p>



<p>Die Firma Siemens aus Erlangen hat nun im letzten Jahr die altbekannte Technik in Form einer App für Smartphones neu aufgelegt und auf dem jährlich stattfindenden EUHA-Kongress in Hannover offiziell vorgestellt.</p>



<p>Diese touchControl App wird einmalig mit den Hörgeräten des Benutzers verbunden und gibt dann über die Lautsprecher des Smartphones, je nach vorgenommener Einstellung des Bedieners, ein kodiertes Signal in Form eines 15.000 Hz Tones ab. Das Signal ist kodiert, damit eben nicht oben genanntes „Schlüsselklimpern“ oder die App eines anderen, sich in der Nähe befindenden Hörgeräteträgers, ungewollt die eigenen Hörgeräte umstellt. Somit ist gewährleistet, dass nur vom Besitzer miteinander gekoppelte Smartphones und Hörgeräte aufeinander reagieren.</p>



<p>Dieser gesendete Ton wird anschließend wieder von den Hörgeräten aufgenommen und vom Chip verarbeitet, egal ob der Hörgeräteträger nun die Laustärke oder Programme der Hörgeräte über die App ändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei diesem Verfahren der Fernbedienbarkeit moderner Hörgeräte gibt es entscheidende Vorteile, die für den Einsatz der App sprechen:</h2>



<p>Dadurch, dass keine zusätzliche Funkspule in die Hörgeräte eingebaut werden muss, sondern für den Empfang der Daten die eingebauten Mikrofone genutzt werden, können nun auch die&nbsp; Siemens-Hörgeräte in der kleinsten Bauform fernbedient werden, was dem kosmetischen Anspruch vieler Hörgeräteträger entgegen kommt.</p>



<p>Durch die fehlende Funkspule bleibt der Strom- und damit Batterieverbrauch der Hörgeräte gering. Dabei sehen immer mehr Hörgeräteträger auch den positiven Umweltaspekt, denn jede, noch so kleine Hörgerätebatterie, die eingespart werden kann, entlastet unsere Umwelt.</p>



<p>Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Zusatzgeräte wie Fernbedienungen leider oftmals vergessen werden und wenn der Hörgeräteträger unterwegs in einer wichtigen Hörsituation z.B. die Lautstärke ändern möchte, liegt die Fernbedienung noch zu Hause, wie der Regenschirm bei Regen ????</p>



<p>Da Smartphones beim Großteil der Bevölkerung stets „am Mann oder an der Frau“ sind, steigt der Nutzen deutlich. Diese App wird für viele gängige Smartphones angeboten, egal ob Apple iPhone oder Samsung Galaxy, Android oder iOS.</p>



<p><strong>Mein Tipp:</strong> Mittlerweile bieten viele Hörgerätehersteller nützliche Apps an. Wenn Sie Smartphonebesitzer und Hörgeräteträger sind, suchen Sie doch einfach mal in Ihrem AppStore / Playstore nach Ihrem Hörgerätehersteller, oder fragen Sie Ihren <a href="https://www.hoerplus.de/experten-finden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hörPlus+ Akustiker</a>.</p>
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